Corona: 2G auf den Fußballplätzen

In NRW gilt seit dem 24.11. eine neue Coronaschutzverordnung. Das hat auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb.

Was seit einigen Tagen schon rumging, wurde mit der gestrigen Veröffentlichung der neuen Coronaschutzverordnung fakt. Ab heute (24.11.) gilt auf den Fußballplätzen in NRW die 2G-Regel.

Das bedeutet auch für die Schiedsrichter*innen: Nur wer geimpft oder genesen ist, darf ein Spiel leiten. Die Vereine sind durch die Verordnung dazu angehalten, Nachweise entsprechend zu kontrollieren. „Wir bitten jeden Schiri daher, dass er oder sie bei einem Einsatz unbedingt das Zertifikat mit sich führt“, appelliert Kreisschiedsrichterobmann Jürgen Lütkehaus. Andernfalls wird der Zutritt zur Anlage verwehrt.

Zu einer verfrühten Winterpause wird es aber nicht kommen. Der Verband gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Spielbetrieb mit Ausnahmen der A- und B-Jugend fortgeführt wird. Die Begründung ist, dass für Kinder unter 16 Jahren 2G nicht gilt und für Erwachsene ein Impfangebot zur Verfügung steht. Überdies ist die Impfquote bei ihnen ausreichend. Lediglich 16 bis 18-jährige Spieler*innen können die Fußballschuhe schonmal bis Ende des Jahres in den Schrank stellen, da ein Spielbetrieb unter 2G aufgrund der niedrigen Impfquote in der Altersklasse nicht machbar ist.

Der Kreisschiedsrichterausschuss macht die Schiedsrichter*innen darauf aufmerksam, dass die Hygieneregeln jetzt umso mehr befolgt werden müssen. Das heißt: Abstandsregeln vor und nach dem Spiel wahren, in den Gebäuden Maske tragen und nur so lange vor Ort sein, wie es nötig ist. Lütkehaus dazu: „Wir sind jetzt alle gefordert, dass wir uns in dieser Situation verantwortungsvoll verhalten.“ Indes berät der KSA über die Durchführung des für Dezember geplanten Lehrabends. Dazu wird es in den kommenden Tagen ein Update geben.

Weitere Informationen sind unter www.flvw.de und www.land.nrw erhältlich.