Lehrwesen

Regeltechnisch immer auf Höhe sein gehört zu den Aufgaben eines Schiedsrichters dazu. Darum kümmern sich die Lehrwarte der Schiedsrichtervereinigung, auch Lehrstab oder KSLs genannt. Dabei besteht die Arbeit der Lehrwarte nicht nur darin, Regelbögen auszuwerten.

Schulungsabende

Die zwei Lehrwarte der Schiedsrichtervereinigung kümmern sich um die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter im Kreis. Auf monatlichen Schulungsabenden präsentieren sie Inhalte zum Regelwerk. Dies geschieht beispielsweise in Form von Videoschulungen. Regeländerungen werden hier ebenso von ihnen aufbereitet und den Schiedsrichtern vermittelt.

Schiedsrichterausbildung

Bevor man den ersten Pfiff machen darf, muss man einen Anwärterlehrgang bestehen. Dieser wird von den Lehrwarten betreut und durchgeführt. Im Kreis Steinfurt geschieht dies seit ein paar Jahren in Form Kompaktlehrgänge. Wie das Wörtchen „kompakt“ schon verrät, werden hier die Inhalte innerhalb von wenigen Tagen vermittelt. Anschließend nehmen die KSLs die theoretische und praktische Prüfung ab.

Kreisliche Leistungsüberprüfung

Hier kommen die oben angesprochenen Regelbögen (besonders) zum Einsatz! Einmal im Jahr überprüft die Schiedsrichtervereinigung ihre Schiedsrichter/innen „auf Herz und Nieren.“ Hierzu müssen die Schiedsrichter/innen einen theoretischen und praktischen Prüfungsteil absolvieren. Der theoretische Teil ist ein Regelbogen, bestehend aus 30 Regelfragen. Die Praxis besteht aus Lauf- und Sprinteinheiten. Die Lehrwarte sind für die Organisation und Überprüfung an dem Tag zuständig.

Sonderlehrgänge

Neben der jährlichen Leistungsüberprüfung und den monatlichen Fortbildungen werden ausgewählte Schiedsrichter/innen zu Sonderlehrgängen eingeladen. Diese werden thematisch von den Lehrwarten festgelegt und durchgeführt. Beispielsweise werden hier Perspektiv-Schiedsrichter/innen oder angehende Linienrichter/innen geschult.