Kreis Steinfurt. Eine besonders frohe Botschaft darf die Schiedsrichtervereinigung Steinfurt bereits vor Weihnachten verkünden. Max Mendrina steigt als Schiedsrichter zur Winterpause in die Westfalenliga auf. Mit konstant überdurchschnittlichen Leistungen in seinen Landesliga-Spielleitungen in der Hinrunde erreichte er eine Spitzenplatzierung unter den Referees im Verbandsgebiet und darf fortan Spiele in Deutschlands sechsthöchster Liga pfeifen.
“Wir freuen uns sehr, dass Max den überfälligen Sprung in die nächsthöhere Liga gepackt hat”, freut sich Schiedsrichter-Obmann Jürgen Lütkehaus für den 34-Jährigen. “Auch unserem Kreis kommt der Aufstieg zugute (Max ist Lehrwart im Kreis, Anm. d. Red.). Perspektivisch können wir junge Talente jetzt noch häufiger als Assistent in die Westfalenliga schicken. Dass Max sportlich schon länger in diese Liga gehört, steht außerfrage.”
In seiner Jugendzeit gehörte Mendrina fußballerisch zu den vielversprechendsten Talenten im Kreis Steinfurt. Schwere Verletzungen im Knie bedeuteten im Herrenbereich das Fußball-Aus. Seitdem konzentriert sich der Hauenhorster sportlich auf das Amt an der Pfeife. 2022 folgte der Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga. Ab 2026 darf er nun Partien in der Westfalenliga leiten. Aus beruflichen Gründen muss Mendrina in der kommenden Rückrunde kürzertreten. Der Aufstieg in die Westfalenliga kommt damit zu einem sehr gelegenen Zeitpunkt. Zu diesem Erfolg gratuliert die Schiedsrichtervereinigung Steinfurt recht herzlich.