Kreis Steinfurt. Bevor es im Amateurfußball allmählich wieder in den Pflichtspielbetrieb geht, durfte die Schiedsrichtervereinigung zu Saisonbeginn noch eine bedeutende Ehrung vornehmen: die der Schiedsrichter des Jahres nämlich. Geehrt wurde in den Kategorien Schiedsrichter des Jahres sowie Jung-Schiri des Jahres 2026.
Als bei einer Sitzung des Kreisschiedsrichterausschusses über die Auszeichnungen beraten wurde und der Name Carsten Tenkmann fiel, gab es nur eine Meinung - nämlich “Das ist eine exzellente Wahl.” Tenkmann, der für den FC Eintracht Rheine an der Pfeife ist, ist wohl die Symbolfigur für den Schiri-Aufwind beim FCE. Die Leidenschaft des Hünen für den Fußball ist ungebrochen und ansteckend: Der 56-Jährige hat sich dem Werben um Schiri-Nachwuchs beim Oberligisten angenommen und aus einem Verein, der die Kreiskasse noch und nöcher füllte, einen gemacht, der von der Anzahl der internen Schiris her “über Soll” steht. Seine direkte Art, die stets sachlich und auf Augenhöhe ist, erfährt im Ausschuss Anerkennung und Gehör.
Gabriel Buchmann hat als Teil des kreisinternen Nachwuchsförderteams in der vergangenen Saison an Pfeife und Fahne einen großen Schritt gemacht und ist durch gute Beobachtungen erst in die Kreisliga A aufgestiegen und wurde nun ins Förderteam des Verbands berufen. “Wir blicken positiv auf die Entwicklung von Gabriel”, sind sich die Lehrwarte Max Mendrina und Jan Lohmann sowie Lütkehaus einig. Die Auszeichnung als Jung-Schiri des Jahres 2026 ist auch für den 18-Jährigen, der für Germania Hauenhorst pfeift, mehr als verdient.
Die Schiedsrichtervereinigung Steinfurt wünscht den Geehrten Herzlichen Glückwunsch und ihnen und allen Kolleginnen und Kollegen eine gute Saison.
