Kreis Steinfurt. Auf eine “sehr gelungene Saison” blickte Kreisschiedsrichterobmann Jürgen Lütkehaus auf der traditionellen Saisonabschlussfeier der Steinfurter Schiedsrichter zurück, die am vergangenen Freitag auf dem Sportplatz von Westfalia Leer stattfand. Besonders
positiv hervorzuheben seien in dieser Spielzeit die Einführung des allgemeinen Schutzkonzepts sowie die Entwicklung und Qualität des kreislichen Förderteams. Zudem habe die hervorragende Lehrarbeit im Kreis dazu beigetragen, dass mit Lukas Buschkotte (Matellia Metelen) und Max Mendrina (Germania Hauenhorst) zwei Schiris in die Westfalenliga aufgestiegen sind und Johanna Buchmann (Germania Hauenhorst) vom FLVW für die Frauen-Regionalliga berufen wurde.
Eine ganze Reihe an Ehrungen durfte Lütkehaus danach verteilen: Für zehn Jahre als aktiverSchiri wurde Besmir Rexhmati (Galaxy Steinfurt) geehrt. Zudem durften für 20 Jahre Schiedsrichterei inklusive hohem Engagement innerhalb und außerhalb der Schiedsrichtervereinigung Tim Fauseweh (Borussia Emsdetten) sowie Michelle Pruß (Germania Hauenhorst) Auszeichnungen in Empfang nehmen.
Die letzte Ehrung gebührte mit Gabriel Buchmann wieder einem Hauenhorster: Der 18-Jährige, der seit dieser Saison Spiele in der Kreisliga A leiten darf, erhielt die Auszeichnung als “Jung-Schiri des Jahres”. Durch “überdurchschnittliche Leistungen, Engagement und Motivation” (Lütkehaus) hat Buchmann, der seit 2023 an der Pfeife ist, auf sich aufmerksam gemacht. Den “Schiri des Jahres” wird der Kreisschiedsrichterausschuss wegen Abwesenheit auf dem Sommerfest erst in Zukunft küren.
Nach dem offiziellen Teil ließen es sich die rund 80 anwesenden Schiris bei Grillgut und reichlich Gekühltem gutgehen. Die Location bei Westfalia Leer erwies sich dabei als Glücksgriff: Die engagierten Frauen und Männer des Vereins rund um die Familie Arning bewirteten die anwesenden Unparteiischen bestens, wofür sich der KSA herzlich bedankt.
Christoph Arning von Westfalia dazu: “Als ich unsere Erste Mannschaft gefragt habe, ob sie uns heute bewirten wollen, haben die direkt zugesagt. Sie meinten, sie freuen sich, endlich mal was für die guten Schiedsrichterleistungen in der Saison zurückgeben zu können.”
